
Das japanische Wort Karate besteht aus den Begriffen "kara" = leer und "te" = Hand. Was übertragen so viel bedeutet wie: „kämpfen ohne Waffen“. Die Extremitäten werden als ständige Begleiter uns nie im Stich lassen und können auch nicht vergessen oder verloren gehen. So wurden die verschiedensten Körperteile zu „Waffen“ ausgebildet. Wenn es sein muss kann man mit diesen Waffen dann genau gezielte Schläge, Stöße und Tritte gegen empfindliche Körperstellen anbringen. Im Training werden die Techniken zuerst gegen imaginäre Gegner geübt, die auch in einer festgelegten Bewegungs-reihenfolge (Kata) zur Anwendung kommen. Es wird Präzision, Kraft, Schnelligkeit und Ausdruck geübt. Jede dieser Techniken wird dann in vorher abgesprochenen Formen mit Partner geübt. Ästhetik und Bewegungsharmonie sind im Katatraining das herausragendste Merkmal, das vor allem Anfänger immer wieder fasziniert.
Im Freikampf (Kumite), bei dem die Karatekas das Gelernte im direkten Kampf gegeneinander anwenden, wird unter Einsatz der jeweiligen Möglichkeiten ein Zweikampf durchgeführt. Dabei sind Regeln, Respekt gegenüber dem Gegner und von Anfang bis Ende Freundschaft zu bewahren. Die Techniken werden überaus dynamisch und hart geschlagen, jedoch ohne Trefferwirkung vor dem Ziel gestoppt. Diese hohe Kunst der Selbstkontrolle ermöglicht es dem Karateka jederzeit sicher und respektvoll mit seinem Partner zu trainieren. Der Gegenüber ist nicht Feind, sondern Freund und „hilft“ beim lernen. Verletzungen sind deshalb kaum zu finden.
Wir bieten:
· Krabbelgruppen (unter 5 Jahren)
· Kinder- und Jugendgruppen
|